HUNDEVERORDNUNGEN DEUTSCHLAND

Startseite » HUNDEVERORDNUNGEN DEUTSCHLAND

Die Landeshundegesetze | Hundegesetze und Hundeverordnungen in Deutschland 2020. Die Landeshundegesetze regeln das Halten von Hunden. Hundehalter haben ihre Hunde so zu halten, zu führen und zu beaufsichtigen, dass von den Hunden keine Gefahr für Leben oder Gesundheit von Menschen oder Tieren ausgeht.

Bundesländer legen Hundegesetze selbst fest


In Deutschland existieren einige einheitliche Bestimmungen in Bezug auf die Hundehaltung, die sich auf das Tierschutzrecht berufen und in der Tierschutz-Hundeverordnung geregelt werden. Grenzübergreifende Regelungen sind in der EU-Heimtier-Richtlinie zu finden.

Daneben steht es den einzelnen Bundesländern aber zu, Hundegesetze selbst zu erlassen, wofür sich alle Bundesländer entschieden haben. Dementsprechend vielfältige Hundegesetze existieren in den einzelnen Regionen Deutschlands, dennoch gibt es bei den Hundegesetzen der Bundesländer Übereinstimmungen zu erkennen.

So haben viele Bundesländer Rasselisten angelegt, in denen diverse Hunderasse teilweise als unterschiedlich gefährlich eingestuft werden. Halter einer solchen Hunderasse müssen besondere Bedingungen beachten.

Zu diesen Regelungen kann zum Beispiel eine Leinen- und Maulkorbpflicht für bestimmte Hunderassen zählen oder es werden, je nach Rasse, Zuchtverbote festgelegt. Das betrifft in einigen Bundesländern insbesondere die so genannten Kampfhunde und andere, als gefährlich eingestufte Rassen sowie Kreuzungen aus diesen Hunderassen. Allerdings gibt es auch Gesetze, die nicht nur die gefährlichen Hunderassen, sondern Hundehalter eines jeden Hundes im jeweiligen Bundesland betreffen.

Zu den Gesetzen kann zum Beispiel die Pflicht eines Sachkundenachweises für Hundehalter von großen Hunden oder Tieren bestimmter Rassen zählen. Regelungen zu einer Versicherungs- oder Mikrochippflicht für Hundehalter werden ebenfalls relativ häufig festgelegt. Aber auch allgemeine Pflichten, wie zum Beispiel eine Anleinpflicht in bestimmten Bereichen, wie Fußgängerzonen oder vergleichbaren Plätzen mit viel Publikumsverkehr, sind vorhanden.

Zusätzlich zu den Landesgesetzen gibt es kommunale Regelungen


Die Kommunen können auf Grundlage dieser Landeshundegesetze eigene Regelungen treffen. Diese legen in der Regel die Kompetenzen der jeweiligen Ordnungsbehörden fest. Deshalb sollten sich Hundehalter nicht nur bei Aufenthalt in einem anderen Bundesland, sondern ebenso in einer anderen Stadt über die dortigen Regelungen informieren.

Wird gegen die regionalen Regelungen verstoßen, dann handelt es sich dabei um eine Ordnungswidrigkeit. Dementsprechend muss der Hundehalter dann mit einem Bußgeld in unterschiedlicher Höhe rechnen. Je nach Ordnungswidrigkeit kann das Bußgeld bei bis zu 50.000 Euro betragen. Allerdings liegen die Bußgelder für Vergehen, wie beispielsweise für eine nicht durchgeführte Hundekotbeseitigung oder das Ignorieren einer Leinenpflicht, deutlich niedriger.

Zu den kommunalen Vorschriften zählen häufig Regelungen für eine Leinenpflicht, sodass Hunde in einigen Städten und Gemeinden zum Beispiel in bestimmten Bereichen nur angeleint ausgeführt werden dürfen. Selbst die Länge der Hundeleine kann festgelegt werden. In einigen Kommunen besteht zudem die Möglichkeit, sich von dieser Pflicht befreien zu lassen, indem eine Gehorsamsprüfung abgelegt wird.

Quellen:
http://de.wikipedia.org/wiki/Hundegesetze
http://www.haz.de/Nachrichten/Politik/Deutschland-Welt/Hundeverordnungen-und-Hundegesetze-der-Bundeslaender
http://www.dogs-magazin.de/wissen/hundeverordnungen-deutschland-31471.html
http://www.umwelt.nrw.de/verbraucherschutz/tierhaltung/hunde/hundegesetz/index.php

Aufrufe: 5

[Gesamt: 0   Durchschnitt:  0/5]