Heilpflanzen für Hunde (H)

Rechtliches
Der Artikel dient ausschließlich zur Information und zeigt einen winzigen Einblick in die traditionelle Pflanzenheilkunde, er soll keineswegs dazu auffordern, sein Tier oder sich selbst zu behandeln oder eine tierärztliche, ärztliche Medikation zu ändern oder abzubrechen Bei Erkrankungen wendet Euch bitte direkt an Euren Tierheilpraktiker oder Tierarzt, Arzt oder Heilpraktiker.

Heilpflanzen und Kräuter für Hunde (H)

  • Hafer kann helfen bei:
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Hafer

Hafer werden als Haferflocken dem Nassfutter beigegeben

Haferflocken sind zwar gesund für Hunde, doch man darf es nicht übertreiben. Da sie viele Kohlenhydrate enthalten, muss man alles Übermaß vermeiden. Du kannst sie ihm ein oder zwei Mal pro Woche geben, doch niemals mehr als drei.

Die Menge hängt von seiner Größe und seinem Gewicht ab. Ideal sind ein Teelöffelchen pro 9 kg Körpergewicht.

  1. Darmprobleme wie Durchfall
  2. Fellpflege
  3. Gesundheit der Hundehaut fördern
  4. Angst, Panik, Unruhe

Haferflocken als Schonkost für Hunde

Ein sanftes Nerventonikum mit milder antidepressiver Wirkung. Sehr gut bei Stress, Nervenschwäche und Erschöpfung durch Unruhe.

Von Ihrem Müsli kennen Sie Haferflocken bestimmt mit Milch oder Joghurt. Darauf sollten Sie bei Ihrem Hund verzichten. Denn Milchprodukte sind für ausgewachsene Hunde eher nicht geeignet.

Haferflocken enthalten viele Ballast-, Nähr-, Mineralstoffe und Antioxidanzien. Außerdem sind sie auch reich an Vitamin B, was das Fell stärkt und zum Glänzen bringt.

Haferflocken als Energiequelle

Haferflocken sind eine hervorragende Energiequelle, vor allem wenn die Energie schnell zur Verfügung stehen soll. Wenn Ihr Hund einen aktiven Tag vor sich hat können Sie ihm zum Frühstück eine Extraportion Haferflocken zu seinem normalen Futter geben.

In gemäßigten Mengen können Haferflocken ein guter Ersatz für die notwendigen Kohlenhydrate der Hundeernährung sein.

Die darin erhaltenen Ballaststoffe unterstützen die Regulierung des Blutzuckers. Das vermindert die Risiken an Diabetes und Herzkrankheiten zu leiden.

Fütterst du deinem Hund jedoch zu viel, so kann das negative Auswirkungen auf seine Verdauung haben. Ein Übermaß an löslichen Ballaststoffen kann nämlich zu Durchfall und Erbrechen führen.

Das ist zwar keine schlimme Krankheit und lässt sich auch leicht heilen, doch natürlich möchtest du deinem Hund diese Beschwerden ersparen. Deshalb ist es besser, du gibst ihm nur kleine Portionen Haferflocken.

  • Hauhechelwurzel kann helfen bei:
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Hauhechel getrocknet

Dosierung Tee

Einen TL dem Futter beigeben

oder Getrocknete Kräuter

  1. Blasenentzündung (Zystitis)
  2. Rheumatischen Beschwerden
  3.  Entzündliche Erkrankungen der ableitenden Harnwege, der Harnblase und der Nieren (Antiseptikum und Diuretikum, d.h. bakterienhemmend und harntreibend)

Nicht anwenden zur Ausschwemmung von Ödemen infolge eingeschränkter Herz- und Nierentätigkeit

Auf ausreichende Flüssigkeitszufuhr achten

Innerlich zur Durchspülungstherapie bei bakteriellen und entzündlichen Erkrankungen der ableitenden Harnwege, vorbeugend bei Nierengrieß.

Zur Erhöhung der Harnmenge bei Nierenbecken- und Blasenkatarrh, zur Durchspülungstherapie bei entzündlichen Erkrankungen der ableitenden Harnwege

Hagebutte muss über einen längeren Zeitraum gegeben werden. Der therapeutische Effekt setzt nicht am selben Tag ein. Die Dosiermenge von der geringsten Dosierung bis zur angestrebten Dosierung langsam steigern

  • Hagebutte kann helfen bei:
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Hagebutte

Dosierung Tee

Einen TL dem Futter beigeben

  1. Arthrose
  2. Stoffwechselproblemen
  3. Schwachem Immunsysthem
  4. Blut reinigende Wirkung
  5. Schmerzen
  6. Entzündung

Sie sind – vorrangig getrocknet – ausgezeichnete Vitamin C-Lieferanten, die man kurmäßig zweimal im Jahr über einige Wochen füttern sollte. Im Frühjahr als Entschlackung und gegen die Frühjahrsmüdigkeit, im Herbst als Vorbereitung für den Winter. Auch während oder nach einem Infekt leisten sie gute Dienste. Sie stärken das Immunsystem, wirken entgiftend und blutreinigend. Hagebutten enthalten auch viel Beta-Carotin, Vitamin E, Vitamin K, Kalium (350 mg) Calcium (150 mg) und Phosphor (155 mg). ½ bis 1 EL pro Hund und Tag sind angemessen.

Gut bei einer Darmsanierug

Hagebutte muss über einen längeren Zeitraum gegeben werden. Der therapeutische Effekt setzt nicht am selben Tag ein. Die Dosiermenge von der geringsten Dosierung bis zur angestrebten Dosierung langsam steigern

  • Heidelbeere
  • kann helfen bei:
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Heidelbeere

Fangen Sie vorsichtig an – vielleicht mit 1 oder 2 Beeren – und arbeiten Sie sich langsam vor. Wir empfehlen, die Beeren als Leckerchen oder als spezielle Belohnung zu benutzen. Sie haben nur wenig Kalorien und sind sehr lecker. Außerdem lassen sie sich einfach in einer kleinen Dose transportieren.

Im Sommer können Sie Heidelbeeren einfrieren und als kühlen, erfrischenden Snack verwenden oder in Hundeeis einbauen. Ansonsten können Sie auch selbst Blaubeeren-Leckerchen backen

Zum Tee aufgießen und eine Stunde stehen lassen, dann dem Futter beigeben

  1. Imunsysthem fördernd
  2. Krebs
  3. Entzündungen
  4. Darmproblemen

Getrocknete Heidelbeeren wirken hingegen stopfend und damit gut gegen Durchfall, außerdem können sie Brechreiz lindern

Ja, Hunde dürfen Blaubeeren fressen! Heidelbeeren sind sogar sehr gut für sie, solange sie nicht zu viele davon bekommen. Dieese Beeren sind für Hunde genauso gesund wie für uns, und außerdem scheinen Hunde ihren Geschmack auch noch zu lieben. Volltreffer!

Der Ernährungswissenschaftler ergänzt: „Eine Studie hat gezeigt, dass der Verzehr von Blaubeeren zu Veränderungen in den Genexpressionen führt, die bei Entzündungen, Krebserkrankungen und Metastasen eine Rolle spielen. Sie kam zu dem Schluss, dass Blaubeeren gegen Tumore und Metastasen wirken.”

Früchte enthalten viel natürlichen Zucker – und natürlich heißt nicht unbedingt gesund! Heidelbeeren enthalten zwar weniger Zucker als andere Früchte, aber trotzdem kann dieser zu Verdauungsproblemen wie Durchfall führen und den Blutzuckerspiegel steigen lassen, wenn Ihr Hund zu viel davon frisst.

Aufgrund ihrer geringen Größe besteht bei Heidelbeeren auch ein Erstickungsrisiko für manche Hunde. Wenn Ihr Hund besonders klein ist, ist es besser auf Nummer Sicher zu gehen und die Beeren klein zu schneiden.

Oh, und lassen Sie sich niemals dazu hinreißen, Ihrem Hund ein Stück vom Blaubeermuffin oder -cookie abzugeben, denn Nahrung für Menschen ist oft vollgestopft mit Zucker und anderen unschönen Zusatzstoffen, die dem empfindlichen Verdauungssystem Ihres Hundes nicht gut tun würden.

  • Herzgespann kann helfen bei:
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Herzgespann

Tee

Für einen Herzgespann-Tee übergießt man ein bis zwei Teelöffel Herzgespann mit einer Tasse kochendem Wasser und lässt ihn zehn Minuten ziehen.

1 Teelöffel dem Futter beigeben

  1. Herz-Kreislaufprobleme aufgrund einer Schilddrüsenstörung
  2. Panik und Angststörungen
  3. Hohem Blutdruck
  4. Durchblutungsstörungen
  5. Schwachem Herzen
  6. Krämpfen
  7. Wehen

Herzgespann wirkt Wehen fördernd

Herzgespann vorsichtig dosieren und lieber mit der Dosierung unter dem Gewicht anfangen.

  • Himbeere kann helfen bei:
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Himbeere

Dosierung Tee:

ab der Läufigkeit 1 EL Tee/20 kg Körpergewicht täglich, ab der 3. Trächtigkeitswoche die Dosis auf 2 EL Tee/20 kg Körpergewicht täglich erhöhen und ab der 7. Woche bis zur Geburt die Menge langsam bis auf 4 EL Tee/20 kg Körpergewicht täglich erhöhen.

  1. Krebs
  2. Trächtigkeit
  3. Gelenkproblemen
  4. Magenproblemen
  5. Darmproblemen
  6. Imunsysthem fördernd

Auch bei uns Menschen werden Himbeerblätter bei Kinderwunsch und bei bereits bestehenden Schwangerschaften gegeben. Auch beim Hund stärkt das Himbeerblatt die Muskulatur der Gebärmutter und der Beckenregion. Hündinnen profitieren hier von einem Teeaufguss, bei dem die Kräuter gerne mitverfüttert werden dürfen. Trächtigen Hündinnen erleichtert er im letzten Drittel der Trächtigkeit die Geburt, bei laktierenden Hündinnen unterstützt er den Milchfluss. Insgesamt wirkt er zyklusregulierend und kann so die Läufigkeit positiv beeinflussen und eine Scheinschwangerschaft vermindern.

 Es unterstützt super den Aufbau des Immunsystems

  • Hirse kann helfen bei:
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Hirse

Hirse schmeckt den meisten Hunden gut und lässt sich daher vielseitig verwenden – ob frisch zubereitet als Zutat eines Barf-Menüs oder fix und fertig im Trocken- oder Nassfutter Ihrer Fellnase.

Am Besten eigenen sich Hirseflocken, diese nach Packungsanweisungen kochen

  1. Arthrose
  2. Erkrankung der Bauchspeicheldrüse (Pankreatistis
  3. Entzündungen

Hirse wird bei einer Darmsanierung empfohlen

Hirse zeichnet sich durch einen besonders hohen Gehalt an Vitalstoffen aus, ist sehr schmackhaft und zudem noch glutenfrei. Besonders für futtersensible Hunde geeignet. Vorgegart ist sie nicht nur besser verdaulich, sondern auch leicht zuzubereiten.

  • Hirtentäschel kann helfen bei:
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Hirtentäschel

Die frische, zerkleinerte Pflanze oder das getrocknete Pulver wird ins Futter gemischt. (Bei kleine Hunde ½ Teelöffel, große Hunde 1 gestrichenen Teelöffel), als Tee angeboten oder Umschläge damit gemacht

Nur einmal dem Hund geben


Kompresse / Umschläge: 5 g Kraut in 150 ml Wasser kurz aufkochen, dann abseihen. Die Pflanzenteile in ein Tuch geben und auf Wunde und/oder schmerzende Stelle legen.

  1. Blutstillen, Gebärmutterblutungen

Seit der Antike wird das Hirtentäschelkraut bei Tier und Mensch zum Blutstillen eingesetzt, ganz besonders bei Gebärmutterblutungen. Demnach wäre zu seinem Einsatz zu raten, wenn nach einem Geburtsvorgang Nachblutungen auftreten. Aber auch bei Nieren-, Darm- und Blasenblutungen, schlecht heilenden Wunden (wie z.B. Brandwunden), Ausschläge, Abszesse, Rheuma, Gicht und Magenleiden kann Hirtentäschelkraut angewendet werden.

Nicht überdosieren bei innerlicher Anwendung giftig!!

  • Hollunder kann helfen bei:
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Hollunder

  1. Magenproblemen
  2. Darmproblemen
  3. Harntreibend

Im rohen Zustand ist Holunder giftig und darf nicht verfüttert werden.

Gekocht liefert er vorrangig Gerbstoffe, die sich positiv auf Magen und Darm auswirken. Er wirkt schweißtreibend und harntreibend, was ihn auch bei Erkältungskrankheiten interessant macht. Man kann die getrockneten Früchte verfüttern, die man zuvor jedoch mit kochendem Wasser übergießen muss.

  • Hopfen kann helfen bei:
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Hopfen

Die frische, zerkleinerte Pflanze oder das getrocknete Pulver wird ins Futter gemischt. Dosierung entweder nach Dosierungsempfehlung oder nach Packungsangabe bei Futterzusatzmittel

  1. Angst, Panik, Aufregung
  2. Magenprobleme
  3. Darmprobleme
  4. Muskelspannungen lösend
  5. Zentrale Nervensystem, wirkt entstressend
  6. Schlafstörungen

Alle Kräuter mit beruhigender Wirkung die auf das Zentralnervensystem wirken, sollten nicht gleichzeitig mit Antidepressiva, Sedativa oder vor einer Narkose eingesetzt werden.

Allerdings wirkt nicht jede Heilpflanze bei jedem Tier gleich. Als Beispiel gibt es Kräuter mit beruhigender Wirkung, die gleichzeitig recht „hitzig“ sind, d. h. sie erwärmen den Körper.
Bei einem Tier mit einem „hitzigen“ Wesen oder eine Hitze-Pathologie, das offensichtlich warm hat, viel hechelt, immer eine kühlen Platz sucht, und sich häufig ohne ersichtlichen Grund kratzt, kann eine Heilpflanze mit einer wärmenden Wirkung, wie z. B. Baldrian, Lavendel oder Hopfen zu einer Verschlimmerung seiner allgemeinen Unruhe beitragen. Das Tier erlebt durch die zusätzliche wärmende Wirkung eine Verschlimmerung des Allgemeinzustandes.
Der Juckreiz, das Hecheln und folglich die Unruhe werden in diesem Fall durch die Gabe eines unpassendem Heilkrautes nur gesteigert

Gut bei Stress, für Hunde die zu Übersprungshandlungen oder aggessives Verhalten neigen. Wirkt am besten mit anderen Kräutern zusammen.
Gute Futterbeigabe.

  • Huflattich kann helfen bei:
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Huflattich

Dosierungsempfehlung

Tee

2 TL Blätter mit 1/4 L kochendem Wasser übergießen und nach 5 Minuten abseihen.

Getrocknete Kräuter

Die pulverisierten Blätter unter das Futter mischen (Max. 1 EL pro Tag) oder als mit Honig gesüßtem Tee anbieten.

  1. Atemwegserkrankungen
  2. Husten
  3. Entzündungen der Schleimhäute in den Atem und Verdauungswegen (Magen-Darm)
  4. Stärkt das Immunsystem

Die enthaltenen Schleimstoffe schützen die Schleimhäute in den Verdauungs- und Atemwegen vor den Angriffen von Parasiten und Fremdkörpern. Die Bitterstoffe wirken tonisierend und verbessern so das Allgemeinbefinden, steigern den Appetit und fördern den Schlaf, die Gallussäure stärkt das Immunsystem und wirkt antibiotisch und enzündungshemmend. Die Gerbstoffe entziehen den Parasiten der Darmwände die Nährstoffgrundlagen. Huflattich hilft bei Entzündungen der Schleimhäute in den Atem- und Verdauungswegen (Magen und Darm), Husten und stärkt das Immunsystem.


Nicht über längere Zeit verfüttern (nur die Blätter verwenden), da die Pyrrolizidinalkaloide die Entstehung von Krebsgeschwüren in der Leber fördern. Huflattich NIEMALS trächtigen Tiere anbieten!

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