Heilpflanzen für Hunde (G)

Rechtliches
Der Artikel dient ausschließlich zur Information und zeigt einen winzigen Einblick in die traditionelle Pflanzenheilkunde, er soll keineswegs dazu auffordern, sein Tier oder sich selbst zu behandeln oder eine tierärztliche, ärztliche Medikation zu ändern oder abzubrechen Bei Erkrankungen wendet Euch bitte direkt an Euren Tierheilpraktiker oder Tierarzt, Arzt oder Heilpraktiker.

Heilpflanzen und Kräuter für Hunde (G)

  • Garten Ringelblume kann helfen bei:
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Garten Ringelblume

Kompresse für den Hund

Zum Tee aufgießen und eine Stunde stehen lassen

Kleine Hunde bis 5 kg und
Hunde bis 15 kg: 1 EL
Hunde bis 30 kg: 1 – 2 EL
Hunde über 30 kg: 2 – 4 EL

  1. Wunden
  2. Narben
  3. stumpfe Verletzungen
  4. Hautreizungen und Verbrennungen
  5. Sommerekzem,
  6. Hautpilz,
  7. Strahlfäule
  8. Mauke
  9. Magen
  10. Darm

Die empfindlichen Hundeohren sind meist recht schwierig zu behandeln. Sind sie entzündet oder jucken, können Ohrenpflegetropfen mit Ringelblumen-Extrakt schnell Abhilfe schaffen. Angegriffene Haut kann so schnell wieder abheilen.

Bei Geschwüren und Entzündungen im Magen pflegt sie die Schleimhäute von Magen & Darm. Sie stärkt die Verdauung, ist appetitanregend und hat eine positive Wirkung auf Leber und Galle. Parasiten wie Geißeltierchen (Trichomonaden) können verdrängt werden.

  • Gänseblümchen
  • kann helfen bei:
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Gänseblümchen

Kompresse für den Hund

Zum Tee aufgießen und eine Stunde stehen lassen

Kleine Hunde bis 5 kg und
Hunde bis 15 kg: 1 EL
Hunde bis 30 kg: 1 – 2 EL
Hunde über 30 kg: 2 – 4 EL

  1. Arthrose
  2. degenerativen Veränderungen im Bewegungsapparat
  3. Erkältung
  4. Nieren
  5. Krämpfen
  6. Schmerzen
  7. Langsamen Stoffwechel
  8. Verstopfung und Appetitlosigkeit

Gänseblümchen wirken adstringierend

Der Ausdruck „adstringierend“ (lateinisch adstringens: zusammenziehend) wird meist in Zusammenhang mit Adstringentien verwendet. Man versteht darunter Substanzen, die Eiweiße auf der Haut verändern und somit eine oberflächliche Schicht erzeugen, das Gewebe zieht sich zusammen. Adstringierende Inhaltsstoffe finden sich etwa in Wundpudern, Mundspülungen oder Deodorants.

Vom Gänseblümchen können die Blätter und die Blüten gefüttert werden. Gerade bei Magenverstimmung oder Erkältungskrankheiten können sie angewendet werden. Sie regen den gesamten Stoffwechsel an und können den Appetit fördern. Zudem haben sie eine darmreinigende Wirkung, weswegen nicht zu viele Gänseblümchen dem Futter beigemischt werden sollten. Sonst gibt es Durchfall

Hunden mit Durchfall sollten Gänseblümchen nicht gegeben werden.

  • Ginseng kann helfen bei:
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Ginseng

Ginseng kann auch als Tee verwendet werden. Dazu den Ginseng-Tee eine Stunde stehen lassen

1 Teelöffel dem Futter beigeben

oder Ginseng Pulver dem Tierfutter untermischen

Kleine Hunde bis 5 kg
Hunde bis 15 kg: 1 EL
Hunde bis 30 kg: 1 – 2 EL
Hunde über 30 kg: 2 – 4 EL

  1. Arthrose
  2. Gelenkerkrankungen
  3. Juckreiz
  4. Entzündungen durch  Pilze, Bakterien und Viren.
  5. eigentlich bei allem unterstützende heilende Wirkung

Ginseng wirkt regenerierend

Bei Geschwüren und Entzündungen im Magen pflegt sie die Schleimhäute von Magen & Darm. Sie stärkt die Verdauung, ist appetitanregend und hat eine positive Wirkung auf Leber und Galle. Parasiten wie Geißeltierchen (Trichomonaden) können verdrängt werden.

Ginseng ist die berühmteste chinesische Heilpflanze und wird in der traditionellen Medizin seit über 7.000 Jahren eingesetzt. “Panax” kommt aus dem Lateinischen und heißt “alles heilend”. Diese Bezeichnung ist allerdings ein wenig übertrieben. Sein positiver Effekt auf das Gehirn   ist allerdings wissenschaftlich erwiesen. Er erhöht die Durchblutung des Gehirns und verbessert die Sauerstoff-Ausnutzung durch das Herz-Kreislaufsystem, was zu einer besseren Belastbarkeit, vor allem unter Stress, führt. Gleichzeitig unterstützt es das Abwehrsystem durch eine verbesserte Durchblutung und Sauerstoffversorgung.

  • Giersch kann helfen bei:
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Giersch

Giersch kann auch als Tee verwendet werden und dem Futter beigefügt werden

Kann auch zerkleinert dem Futter beigefügt werden

  1.  Allergien,
  2. Atemwegs- oder Stoffwechselerkrankungen
  3. Darmproblemen
  4. Blasenprobleme
  5. Rheumatischen Entzündungen

Giersch ist super bei einer Darmsanierung

 Es unterstützt super den Aufbau des Immunsystems

Vom Giersch können die jungen, frischen, hellgrünen Blätter verfüttert werden. Aufgrund seiner zahlreichen Mineralstoffe kann Giersch auch täglich oder in größeren Mengen dem Hundefutter beigemischt werden. Generell wird Giersch eine reinigende Eigenschaft zugeschrieben, weshalb er wunderbar bei Darm- und Blasenleiden eingesetzt werden kann. Er wirkt anti-rheumatisch, entzündungshemmend, Verdauungstrakt anregend und entwässernd.

  • Goldrute kann helfen bei:
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Goldrute

 Die Zubereitung ist relativ einfach: 2- 3TL werden mit etwa 150ml kochendem Wasser aufgebrüht und etwa 10 Minuten ziehen lassen, damit sich alle Inhaltsstoffe lösen können,  anschließend auf Zimmertemperatur abkühlen.

1 Teelöffel dem Futter beigeben

  1. Nieren

Goldrute wird schon sehr lange als typisches Nieren-Kraut verzehrt. Sie stärkt die natürliche Fähigkeit des Körpers Harn zu bilden und auszuscheiden und dabei Bakterien und kleine Steine auszuschwemmen.

Auch Hunde können Solidago (also die Goldrute) als Ergänzungsfutter bekommen zur Stärkung der Spülung und Entgiftung über die Nieren, welche der Körper selbstständig vornimmt (besonders im Frühjahr und Herbst), um den Körper zu entlasten – gern mit weiteren Kräutern zusammen. Es ist dabei auf eine ausreichende Trinkmenge zu achten, wenn der Hund dies nicht selbst reguliert, ist Goldrute nicht gut. Besonders die Fütterung von Trockenfutter kann schnell zu einer Austrocknung des Hundes führen. Wir empfehlen für Hunde grundsätzlich die Fütterung von Nassfutter bzw. Frischfleisch mit viel Wasser bei einer Goldrutenkur.

Goldrute wird als Superfood und Nahrungsergänzungsmittel für Hunde vertrieben. Dort die die angegebene Menge des Herstellers je nach Gewicht und Größe des Hundes verwenden und nicht vergessen dem Hund reichlich Wasser zur Verfügung zu stellen.

  • Gundermann kann helfen bei:
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Gundermann

Aufguss für innere und äußere Anwendung für eure Zweibeiner

Ein bis zwei gehäufte Teelöffel zerkleinertes und geschnittenes Gundelrebenkraut (Glechoma hederae herba) mit 260 ml siedendem Wasser übergießen und fünf Minuten ziehen lassen, abseihen. Ein bis zwei Tassen täglich. Dieser Aufguss kann auch zur KURZEN Mundspülung bei eitrigen Prozessen im Mund- und Rachenraum verwendet werden. Auch nur selten verwenden.

  1. Stoffwechselproblemen
  2. Entzündliche Prozesse in der Lunge
  3. Verschleimung in den oberen und unteren Atemwegen
  4. Reizblase
  5. Hauterkrankungen
  6. Wundbehandlungen
  7. Rheumatischen Behandlungen 
  8. Heiserkeit oder Schmerzen in der Brust und Lunge. 
  9. Tinnitus

In Vollbad mit Gundermann kann euren Zweibeinern bei Ischias Beschwerden, Gicht und Blasen oder Nierengrieß geholfen werden. Es wirkt  durch seinen harntreibenden Wirkung.

Aber weil ein Name nicht reicht, wird der Gundermann oder die Gundelrebe auch noch Blauhuder, Buldermann, Donnerrebe, Erdefeu, Gundrebli, Guck durch den Zaun, Gundelrieme, Gundelreif, Gutermann, Heilrauf, Huder, Udram, Zickelskraut genannt.

Goldrute wird als Superfood und Nahrungsergänzungsmittel für Hunde vertrieben. Dort die die angegebene Menge des Herstellers je nach Gewicht und Größe des Hundes verwenden und nicht vergessen dem Hund reichlich Wasser zur Verfügung zu stellen.

Vollbad für eure Zweibeiner

Aus etwa 100 Gramm bzw. 5 Handvoll Gundermann wird in etwa 4 bis 5 Liter Wasser ein kräftiger Aufguss gekocht. Etwa 10 Minuten ziehen lassen und abseihen. Diesem dem Vollbad zusetzten und gebadet wird darin dann eine halbe
Stunde bei Körpertemperatur.

Bitte beachtet dabei, dass Gundermann nur zur äußerlichen Anwendung verwendet werden soll.

  • Gras kann helfen bei:
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Gras

Die meisten Hunde fressen Gras von allein, deshalb wird es nicht zu gefüttert

Es kann auch zerkleinert dem Futter beigefügt werden

  1. Stoffwechselproblemen
  2. Leber- und Nierenschwäche
  3. Gastritis

 Lassen Sie ihren Hund ruhig Gras fressen (solang es nicht mit Herbiziden, Pestiziden oder Abgasen verseucht ist)

Gras regt die Verdauung an (da kommen wieder die Ballaststoffe ins Spiel) und fördert die Reinigung des Darms

Sogar zur Bildung von körpereigener Duftstoffe soll das Grasfressen dienen

Gerstengras wird als Superfood und Nahrungsergänzungsmittel für Hunde vertrieben. Dort die die angegebene Menge des Herstellers je nach Gewicht und Größe des Hundes verwenden.

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