Retriever beim Tierarzt
Futter

Futtermittelunverträglichkeit beim Hund

Startseite » Futter » Futtermittelunverträglichkeit beim Hund

Wie äußert sich eine Futtermittelunverträglichkeit beim Hund?

Futtermittelunverträglichkeit beim Hund äußern sich meistens durch Störungen des Verdauungsapparates. Hierbei kommt es zu Symptomen wie Erbrechen, Durchfall, Blähungen und Bauchschmerzen. Häufig treten auch unspezifische Krankheitssymptome wie Abgeschlagenheit, Reizbarkeit, Appetitlosigkeit oder Apathie auf. In manchen Fällen reagiert auch die Haut. Sie kann empfindlich auf die unverträglichen Substanzen reagieren und mit Juckreiz im Kopfbereich, an den Ohren oder den Pfoten reagieren. In manchen Fällen kann es darüber hinaus auch zu Haarausfall, schuppige Haut und entzündete Hautstellen kommen. Erkältung ähnliche Symptome wie Husten, Niesen und gerötete Augen oder aber entzündete Ohren können vereinzelt auch auf eine Futtermittelunverträglichkeit beim Hund hinweisen.

Wer stellt die Diagnose?

Hundehalter, denen derartige Symptome bei ihrem Vierbeiner auffallen, sollten ihren Hund einem Tierarzt vorstellen. Die Diagnosemöglichkeiten wie Blutuntersuchungen oder Kontakttests können zwar Hinweise auf den unverträglichen Stoff geben, bringen jedoch häufig falsch-positive Ergebnisse hervor. Eine Ausschluss-Diät, auch Eliminationsdiät genannt, zeigt an, ob die Symptome durch unverträgliche Bestandteile des Futters ausgelöst werden.

Was ist eine Eliminationsdiät?

Eine Eliminationsdiät ist eine Ausschluss-Diät bei der über einen längeren Zeitraum, im Idealfall für 12 Wochen, nur eine Fleischsorte und eine Kohlehydrat-Quelle gefüttert werden. Nehmen die Symptome innerhalb dieses Zeitraumes ab, erhärtet sich der Verdacht einer Futtermittelunverträglichkeit. Ein Provokationstest bringt anschließend die Sicherheit.

Wie wird der Provokationstest durchgeführt?

Ein Provokationstest wird durchgeführt indem das vorher gegeben Futter, ihrem Hund wieder gegeben wird. Treten die Symptome erneut auf, kann man sicher sein, dass es vom Futter kommt und den darin enthaltenen Bestandteilen.

Wichtig zu beachten:

Diese beiden Test sind sehr effektiv, erfordert beim Tierhalter aber große Disziplin und Aufmerksamkeit, sowohl zuhause als auch unterwegs: Vom Hund gefressen werden darf nur, was auf dem Speiseplan steht. Bereits eine Ausnahme kann das Ergebnis verfälschen. Ein Maulkorb über die Dauer der Ausschluss-Diät kann das Durchhalten der Diät erleichtern.

Was kommt nach der Diagnose Futtermittelunverträglichkeit?

Erst einmal muss jedes weitere vorgehen mit dem Tierarzt besprochen werden. Natürlich darf der Hund die Bestandteile auf die er unverträglich reagiert nicht mehr Essen, aber es gibt mittlerweile jede Menge Anbieter von Hundefutter für Hunde mit Futtermittelunverträglichkeit. Sollte sich kein Anbieter von Trocken oder Nassfutter ohne diese Bestandteile finden, kann man auch Barfen. Beim Barfen muss man zwar einiges beachten aber es ist die sicherste Methode.

Natürlich muss man sich, im Fall einer Futtermittelunverträglichkeit des Hundes, mit dem Thema Hundefutter mehr auseinandersetzen als zuvor, aber das sind unsere treuesten Freunde uns allemal Wert.

Auch biologische Arzneimittel können unterstützend sinnvoll sein. Aus rechtlichen Gründen dürfen wir Ihnen kein Arzneimittel empfehlen. Bitte fragen Sie Ihren Tierarzt nach den Möglichkeiten dieser Therapieform.

Auch Heilpflanzen können ihrem Hund bei der Genesung helfen.

Sollte ihr Tierarzt keine Ahnung von diesem Thema haben, sollten sie bei der Diagnose Futtermittelunverträglichkeit ggf. einen Tierarzt mit genügend Know-how in der Pflanzenheilkunde oder einen Tierheilpraktiker zur Therapie hinzuziehen. Ein Ernährungsberater für Hunde kann auch helfen.

Wir würden uns sehr über euer Feedback zu diesem Beitrag als Kommentar freuen.

Aufrufe: 23

[Gesamt: 0   Durchschnitt:  0/5]

Ein Kommentar

Eine Antwort schreiben

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.