Hund depressiv
Alltag mit Hund

Übermäßiger Handykonsum macht Hunde depressiv

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Hunde lesen unsere Körpersprache

Diese Erkenntnisse kann auch der US-amerikanische Tierarzt Dr. Alexander Collada aus Philadelphia bestätigen. Gegenüber ABC7Chicago erklärte er, dass Hunde sehr gut darin sind, unsere Körpersprache zu lesen: “Sie suchen unseren Augenkontakt und versuchen unsere Gesichtsausdrücke zu interpretieren. Sind wir aber mit unserem Handy beschäftigt und wirken desinteressiert, wenn sie unsere Aufmerksamkeit erlangen wollen, fühlen sie sich ignoriert.”
Wiederholt sich dieses Phänomen immer wieder, bedeutet die Kommunikation mit dem Menschen für den Hund Stress, der zu Depressionen führen kann. Aus diesem Grund rät der Tierarzt, es gar nicht erst soweit kommen zu lassen und den Handy-Konsum zu reduzieren.

Depressionen beim Hund erkennen und heilen

Hunde werden häufig als Helfer verstanden, die den Menschen in schwierigen Situationen unterstützen und ihm sein Wohlbefinden zurückgeben. Dass jedoch Hunde ebenfalls mit psychischen Belastungen konfrontiert sein können, wissen nur wenige Halter. Verhält sich das Tier also plötzlich seltsam, so wird das oft auf das Wetter, das Futter oder einfach auf eine unbestimmte Laune geschoben. Tatsächlich allerdings kann sich hinter einer Verhaltensänderung beim Hund eine ausgewachsene Depression verstecken. Nicht alle Hunde sind hierfür gleichermaßen anfällig, weswegen die individuelle Betrachtung des Tieres hilfreich sein kann. Nach erfolgter Diagnose können Halter und Hund gemeinsam Wege aus der Depression finden. Doch wie?

  • Der Tierarzt ist die erste Anlaufstelle um medizinisch bei dem Weg unterstützt zu werden und körperliche Beschwerden wie Schmerzen oder Alterserscheinungen auszuschließen. Ist dieses ausgeschlossen und die medizinische Unterstützung ist am Start geht es weiter.
  • Wie der Mensch Glückshormone ausschüttet beim Sport, tut dies dein Hund auch. Also raus mit euch und entdeckt neue Orte, mit neuen Gerüchen, neuen Hunden und neuer Umgebung
  • Kuscheln, Liebe , Aufmerksamkeit – Natürlich mögen nicht alle Hunde stundenlanges Kraueln, aber ihr wisst doch am Besten, was euer Liebling mag. Er will Kuscheln, dann kuschelt ihr. Er spielt lieber lange Ball mit euch, dann fordert ihn zum Ballspielen auf.
  • Heilpflanzen und Heilkräuter können euch auf eurer Reise unterstützen. z.B. Bachblüten (Schau dich mal durch die Sammlung es gibt noch mehr Heilpflanzen + Kräuter die Helfen können)
  • Lasst dem Tier auch seine Ruhepausen. Ein Hund schläft um die 18 Stunden am Tag, zu wenig Schlaf oder Ruhezonen (z.B. durch laute Kinder) können euren Schatz auch stressen.
  • Solltet ihr euch einen Zweithund geholt haben, gebt diesen mal eine besser noch zwei Wochen zu Freunden oder Familie, denn auch ein Zweithund kann der Grund sein und nicht jeder Hund mag einen neuen Mitbewohner und umgekehrt. Manche Hunde benötigen einen Zweithund und fühlen sich alleine einfach zu einsam. Beides kann somit ein Auslöser für eine Depression sein.
  • Schocksituationen wie das Herrchen ist gestorben oder ein Zweithund können auch Depressionen auslösen. In diesem Fall hilft nur liebe und Geduld meist mit Medikamenten (Bei einem Zweithund ggf. an einen neuen Zweithund denken)

Fakt ist, dass man hinsehen muss. Der Hund hat auch eine Seele die Liebe und Zuwendung benötigt und im Krankheitsfall nochmal doppelt.

Hier ein schöner Beitrag, wie man mit seiner Fellnase richtig spielt…

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