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Covid-19-Meldepflicht für gefährdete Haustiere kommt

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Positive-Corona-Tests bei Haustieren soll gemeldet werden. Sinnvoll ist eine Testung nur bei Tieren, die in einem Corona betroffenen Haushalt leben und Zeichen einer Infektion zeigen. Fällt dieser Test positiv aus, muss er behördlich gemeldet werden. Auch ob es Unterschiede zu anderen Erkältungskrankheiten gibt soll dadurch erforscht werden. Fällt der Test positiv aus, sollte der Hund den Kontakt zu anderen Tieren und Menschen meiden, die Quarantänezeit beträgt ähnlich wie beim Menschen zwei Wochen.

CORONA BEI HUND UND KATZ: Covid-19-Meldepflicht für gefährdete Haustiere kommt
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Menschen können Hunde anstecken, die Wahrscheinlichkeit ist aber gering

In der Fachzeitschrift Nature bestätigten Wissenschaftler im Mai 2020, dass eine Übertragung des Virus von Mensch auf Hund möglich ist.

Werden infizierte Vierbeiner krank?

Laut der Studie in Hongkong ist es unklar, inwieweit COVID-19 zu gesundheitlichen Komplikationen bei Haustieren führen und wie sich das Krankheitsbild äußern kann.

Der infizierte Deutsche Schäferhund in Hongkong war bei der Untersuchung etwa zwei Jahre alt und schien keinerlei Symptome zu zeigen. Auch der Zwergspitz schien gesund zu sein, allerdings starb er wenige Tage nach Ablauf der Quarantäne. Die Wissenschaftler weisen in der Studie jedoch darauf hin, dass der Zwergspitz über 15 Jahre alt war und schwere Vorerkrankungen hatte, wie beispielsweise Herz- und Nierenprobleme. Ob er an dem Virus oder an einer anderen Krankheit gestorben ist, kann deswegen nicht gesagt werden.

In den Niederlanden ist laut einem Bericht des Spiegel eine Amerikanische Bulldogge an Sars-CoV-2 erkrankt und musste wegen Atemwegsprobleme eingeschläfert werden. Auch hier ist unklar, inwieweit nicht auch andere Erkrankungen für die gesundheitlichen Probleme verantwortlich gewesen sein könnten. Andere Berichte über Haustiere, die an einer Infektion mit Corona gestorben sind, gibt es bislang nicht.

Was muss bei Haustieren beachtet werden?

Wegen der bisherigen fehlenden Kenntnisse über die Auswirkung und Übertragung von COVID-19 auf Haustiere, rufen die Wissenschaftler der Studie im Nature Magazin dazu auf, dass Besitzer, die positiv mit dem Virus getestet worden sind, bei ihren Haustieren Vorsicht walten lassen sollten.

So sollten sie Masken tragen, wenn sie sich um ihre Tiere kümmern und den direkten Kontakt für die Dauer der Krankheit vorerst einschränken. Kuscheln, Umarmen oder Essen zu teilen sollte vermieden und Fress- und Trinknapf regelmäßig gereinigt und desinfiziert werden. Vor und nach jedem Kontakt mit dem Hund sollten zusätzlich die Hände gründlich gewaschen werden.

Insgesamt aber können gesunde Herrchen und Frauchen aufatmen und der Kuschelrunde steht nichts im Wege. Geht es nach den Forschern aus Hongkong ist die Wahrscheinlichkeit, das eigene Haustier mit dem Coronavirus anzustecken sehr gering. Selbst wenn, scheinen die gesundheitlichen Auswirkungen auf Tiere bislang nur mild oder gar nicht vorhanden zu sein.

Nur für den Fall, dass man selbst positiv getestet wurde, sollten die Vorsichtsmaßnahmen, die auch zwischen Menschen gelten, eingehalten werden.

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